Senioren gut betreut und voll aktiv

Es gibt noch viel zu tun, um unsere hohe Lebensqualität auch für die Zukunft zu sichern. Dabei kommen die Menschen bei uns stets an erster Stelle. Zuhören und ihre Bedürfnisse verstehen ist für uns immer der erste Schritt – und das gilt natürlich auch für unsere SeniorInnen.

 

Vieles konnten wir in den letzten Jahren gemeinsam umsetzen:

  • Der Umbau des Seniorenwohnhauses war die richtige Entscheidung, wie die hohe Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner in dem von der Gemeinde direkt verwalteten Haus zeigt.
  • Die neue Küche im Seniorenwohnhaus wurde eingebaut und in Betrieb genommen. Die Speisen werden jetzt mit noch mehr regionalen Frische-Produkten und noch individueller gekocht.
  • Bei unseren Seniorenausflügen und zahlreichen anderen Veranstaltungen wurde die Gemeinschaft gestärkt.
  • Alle 14 Tage organisiert die Gemeinde ein Sammeltaxi zum in das Kurbad Vigaun zum SeniorInnen-Schwimmen

Das haben wir uns für die nächsten Jahre vorgenommen:

  • Fortführen der Unterstützung beim Erhalten der Selbständigkeit (Essen auf Rädern, Vermittlung von Nachbarschaftshilfe, professionellen Hilfseinrichtungen und Beratung).
  • Fortsetzen des aktiven Managements des Seniorenwohnhauses durch die Gemeinde selbst und keine Übergabe an externe Betreiber.
  • Medizinische Versorgung und Seniorenangebote in der Gemeinde Anif auf dem hohen Niveau halten.
  • Ausbau von Aktivitäten wie z.B. gegenseitige Besuche zwischen Seniorenwohnhaus, Kindergarten und Hort.

Aktuelles zum Thema Soziales:

  • Gabi Gehmacher-Leitner vor Anifer Seniorwohnhaus

    Die Flachgauer Nachrichten berichten in Ihrer Ausgabe vom 4.2.2016 über das Anifer Seniorenwohnhaus: Weil beim Einbau der neuen Wasserleitungen im Anifer Seniorenheim 88 Ventile vergessen wurden, müssen die Leitungen wöchentlich mit bis zu 15.000 Litern heißem Wasser gespült werden. Georg FinkAnif. In einer Bürgerbefragung im November 2009 hatten sich 63 Prozent der Anifer für den Umbau des bestehenden Seniorenheims ausgesprochen und damit die Linie des damaligen Bürgermeisters Hans Krüger unterstützt. Wegen des Konflikts in der Gemeindevertretung hatte sich Krüger mit einer eigenen Liste von der ÖVP abgespalten. Jetzt, drei Jahre nach Eröffnung des umgebauten und generalsanierten Hauses, sorgen Probleme mit der neuen Wasserleitung für Aufregung. Seitdem im Juni 2014 erstmals eine Keimbelastung festgestellt worden war, müssen die Leitungen zwei Mal wöchentlich mit 8000 bis 15.000 Litern heißem Wasser gespült werden, um die Ausbreitung von Legionellen zu verhindern. „Es hat nie eine Gesundheitsgefährdung gegeben. Die ausführende Firma hat die Anlage leider nicht Ö-Norm-konform ausgeführt, jetzt müssen nachträglich 88 Ventile eingebaut werden“, berichtet Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner (Liste Krüger). Man bemühe sich seit Bekanntwerden um die Behebung der Probleme, habe dazu auch einen Rechtsanwalt eingeschaltet. „Ein erster Sanierungsplan hat leider wieder nicht der Ö-Norm entsprochen und wurde deshalb abgelehnt“, so Gehmacher-Leitner. Probleme gibt es auch mit der Solaranlage, die nicht den nötigen Wirkungsgrad erreicht. Das könnte damit zusammenhängen, dass im Leitungssystem derzeit mit einer erhöhten Betriebstemperatur von 70 Grad Celsius gefahren wird. Vergangene Woche wurde nun im Anifer Bauausschuss die Anschaffung von temperaturgesteuerten Ventilen einstimmig beschlossen. Der Einbau soll bis zum Sommer erfolgen. Im Anifer Budget sind dafür bereits 50.000 Euro veranschlagt. Bgm. Gehmacher-Leitner: „Die Ventile hätten wir ohnehin bezahlen müssen, den entstandenen Schaden muss aber die Haftpflichtversicherung des Unternehmens tragen.“ Die Angelegenheit werde sachlich abgewickelt und hätte auch bei einem Neubau passieren können. Sie verstehe die politisch motivierte Kritik von ÖVP und SPÖ nicht. Michael Stock von der ÖVP verwehrt sich gegen den Vorwurf. „Das ist kein Politikum. Wichtig ist, dass die Angelegenheit ausreichend schnell erledigt wird, und das kann man nach knapp zwei Jahren nicht behaupten.“ Er befürchtet, dass nicht nur die Ventile getauscht, sondern auch die Bäder saniert werden müssen. „Wichtig ist, dass schnell, mit Nachdruck und nachhaltig gearbeitet wird.“ Unbestritten sei, dass es keine Gesundheitsgefährdung der Bewohner des Seniorenheims gegeben habe. Für den SPÖ-Ortsvorsitzenden Anton Wallinger steht im Vordergrund, dass der Umbau des Anifer Seniorenheims ähnlich viel gekostet habe wie ein Neubau, die Investitionen aber noch immer nicht abgeschlossen sind. „Ob die Leitungsprobleme bei einem Neubau auch aufgetreten wären, sei dahingestellt. Jetzt müssen für die neue Küche noch einmal 600.000 Euro ausgegeben werden und für 2025 ist die Sanierung des Daches vorgesehen“, so Wallinger. Ein wesentliches Argument bei der Bürgerbefragung sei gewesen, dass der Umbau um zwei Millionen Euro billiger komme als der Neubau auf der grünen Wiese. Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner rechnet vor, dass der Umbau auch unter Einbeziehung der Küchenerneuerung, der Dachsanierung und nach Abzug der GAF-Mittel von rund einer Million Euro die Gemeinde noch immer um mindestens 464.000 Euro billiger komme als ein Neubau. Unter Berücksichtigung des Baupreisindex von 2008 bis 2013 ergebe sich sogar eine Ersparnis von 1,364 Millionen Euro. „Die Küche könnte auch billiger werden. Sie ist eine wichtige Investition, weil damit auch der Kindergarten, die Krabbelgruppe und der Hort mit Essen versorgt werden. Wir beteiligen uns an einem Programm zur gesunden Ernährung von AVOS“, so Gehmacher-Leitner. „Das ist eine Schönrechnerei“, kritisiert Anton Wallinger. „Ein Neubau hätte nicht länger als eineinhalb Jahre gedauert und auch die GAF-Mittel sind ja Steuergelder.“ Wenig Freude bereitet Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner derzeit auch eine Absage der Salzburg AG. Der Energieversorger wird aus wirtschaftlichen Gründen kein Fernwärmenetz in Anif errichten. Durch die Tochtergesellschaft Salzburg Netz GmbH sollte auch die Wohnanlage Generationendorf Lasseregg angeschlossen werden. Wegen der geplanten Fernwärmeanbindung hatte es vom Land entsprechende Punkte für die Wohnbauförderung gegeben. Jetzt wird an einem alternativen Heizkonzept gearbeitet. „Den Bewohnern und der Gemeinde dürfen jedenfalls keine zusätzlichen Kosten entstehen“, betont die Bürgermeisterin. Diese müsste die Salzburg Netz GmbH tragen. Derzeit wird die Wohnanlage durch eine provisorische Gasheizung mit Wärme versorgt.

  • Liebe Ortsbewohnerinnen, liebe Ortsbewohner, das ORF-Landesstudio Salzburg hat verschiedene Notizen in Parteipublikationen der ÖVP und der SPÖ zum Thema Seniorenwohnhaus zum Anlass genommen, heute Abend (17.1.2016) einen diesbezüglichen Beitrag auszustrahlen. Wir als Gemeinde und ich als Bürgermeisterin von Anif begrüßen natürlich alle Aktivitäten, die zu mehr Transparenz und Klarheit für die Anifer Bevölkerung führen. Als Zusatzinformation und als Nachlese zur Sendung habe ich auf der Seite der Gemeinde Anif und auf www.listekrue.at einige Informationen für Sie zusammengestellt. Ihre Bürgermeisterin Gabi Gehmacher-Leitner   Dies bedeutet unterm Strich eine effektive Einsparung von mindestens EUR 464.000, unter Berücksichtigung des Baupreisindex (von 9/2008 zu 6/2013) sogar von EUR 1.364.000 gegenüber dem Neubauprojekt. Dies ist umso erfreulicher, als der Grund für den Umbau ja nicht die Kosteneinsparung war, sondern die Beibehaltung des jetzigen Standorts. Der Umbau, dem heftige Auseinandersetzungen innerhalb der Anifer Gemeindevertretung vorangegangen waren, wurde erst nach einer Bürgerbefragung im November 2009 durchgeführt. Dabei sind 63% der abgegebenen Stimmen auf die von Hans Krüger und der Liste KRÜ favorisierte Variante eines Umbaus statt eines Neubaus gefallen. Wenn heute von verschiedenen Parteivertretern behauptet wird, dass diverse, jetzt im Anifer Seniorenwohnhaus anfallenden Kosten, bei einem Neubau vermeidbar gewesen wären, entspricht dies bei Betrachtung der oben dargestellten Faktenlage in keiner Weise den Tatsachen. Fakt ist, dass einzelne Investitionen während des Umbaus nicht durchgeführt worden sind, sondern ganz bewusst für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen waren. Beim nun budgetierten Küchenumbau und bei der Dachdeckung (voraussichtlich nicht vor 2025) handelt es sich also eindeutig nicht um Budgetsanierungen aus den Vorjahren, sondern um erforderliche Maßnahmen, die für dieses bzw. die Folgejahre vorgesehen sind. Die ebenfalls erforderlichen Mittel von EUR 50.000 für den Umbau verschiedener Installationskomponenten ergeben sich dadurch, dass von der Haustechnikplanungsfirma bzw. von den ausführenden Haustechnikunternehmen nach Ö-Norm vorgeschrieben 88 Ventile nicht eingebaut wurden. Die Kosten für die nun einzubauenden Ventile übernimmt natürlich die Gemeinde. Für die Gemeinde entsteht dadurch kein finanzieller Nachteil. Um ganz sicher zu gehen wurde aus Vorsichtgründen für Zusatzkosten in diesem Zusammenhang EUR 100.000 für 2016 budgetiert. Mir erscheint es wichtig, dass die Umbauvariante auch unter Berücksichtigung dieser Kosten um EUR 1.364.000 billiger ist als die damals von Teilen der  Opposition favorisierte Neubauvariante. Bei den meisten Bauvorhaben, kleineren wie größeren kommt es leider immer wieder zu Mängeln in der Ausführung und/oder Planung. Ein ordentliches Baumanagement kann diese Fehler, die oftmals bei den ausführenden Firmen liegen leider nicht immer schon während der Bauphase verhindern.  Aus diesem Grund gibt es bei jedem größeren Bauvorhaben vertragliche Regelungen, wie mit diesen Mängeln umgegangen werden soll. Zunächst wird der Mangel reklamiert, dann oftmals mit der ausführenden Firma diskutiert, dann kommt es zu einem Mangelbehebungsauftrag, schließlich kann dies in Extremfällen auch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmern führen. Diese Verhandlungen inklusive aller Verbesserungsfristen etc. sind langwierig und arbeitsintensiv aber leider, wenn man etwas baut, nie zu 100% auszuschließen. Genau diese Situation haben wir im Seniorenwohnhaus Anif im Zusammenhang mit Wasserleitungen und einer Solaranlage leider auch. Dies ist aus Sicht der Gemeinde überhaupt kein politisches Thema. Keine Partei braucht die Behebung der Probleme zu fordern. Die Mitarbeiter der Gemeinde und des Bauausschusses sind aktiv mit der Durchsetzung der Mängelbehebung beschäftigt und ich bin mir sicher, dass wir demnächst sagen können, dass nun alles erledigt ist. Terminzusagen über eine finale Lösung sind hier sicherlich schwer zu treffen. Mir ist wichtig, zu betonen, dass durch diese Mängel niemals die Sicherheit oder die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefährdet war.  

  • Franz Bruckmoser

    Im Anschluss an den vom Niederalmer Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Schneider wunderschön gestalteten Gottesdienst, kamen alle Gratulanten im Pfarrheim Niederalm zusammen. 80 Jahre unermüdlich engagiertes, reich erfülltes Leben, 60 Jahre als Organist ununterbrochen aktiv in der Pfarrkirche Niederalm, 50 Jahre als Chorleiter noch immer prägend für den heutigen Kirchenchor Niederalm, für jeden von uns stets Vorbild, Freund, Lehrer, Förderer oder kompetenter Ratgeber! Wir gratulieren und bedanken uns bei OSR Franz Bruckmoser in Niederalm! Im Bild mit Sebastian Schneider, Obmann Pfarrgemeinderat Niederalm, mit Hans Hagenauer als einer seiner ersten Schüler in der Volksschule Niederalm und mit unserer Bürgermeisterin Gabi Gehmacher.

  • Gestern hat Salzburgs erster „BürgerInnenrat für Integration“ in Thalgau in einer breiten Diskussion mit verschiedenen Landes und Kommunalpolitiken die Ergebnisse präsentiert. Der „BürgerInnenrat für Integration“ setzt sich aus 16 zufällig ausgewählten Salzburgerinnen und Salzburgern zusammen. In mehreren Sitzungen haben Sie Ihre Wünsche und Ideen zum Thema Asylwerber in Salzburg erarbeitet. Unter den Mitgliedern des BürgerInnenrates befanden sich sowohl Flüchtlings-kritische als auch -freundliche Stimmen. Neben dem deutlich formulierten Wunsch nach mehr Information zum Thema Flüchtlinge regte der BürgerInnenrat die Intensivierung des Dialogs zwischen Politik und Bürgern an. Dabei ist dem BürgerInnenrat wichtig, dass die Sorgen und Ängste der „Einheimischen“ nicht vergessen werden. Wichtig sei auch der Kontakt zwischen Salzburgern und Zuwanderern, nur dadurch könnte eine gelungene Integration sichergestellt werden. Neuankömmlingen soll der Zugang zum österreichischen Bildungssystem offen stehen. Eine rasche Integration in den Arbeitsmarkt wäre aus der Sicht des BürgerInnenrates ein wichtiges Instrument zur Integration und zur Vermittlung unserer kulturellen Werte. In diesem Sinne sprach sich der BürgerInnenrat für eine weitere Verbesserung bzw. Ausweitung der angebotenen Deutschkurse für Flüchtlinge aus. In Anif sind zur Zeit 11 Flüchtlinge untergebracht und im Pfarrhof ist wieder Platz frei. Unter den Anifer Flüchtlingen ist eine Syrische Familie mit 6 Kindern. Es ist schön zu erleben, wie groß die Bereitschaft der Anifer Bevölkerung ist, zu helfen. Sei es mit der Begleitung bei Behördenwegen, mit der Hilfe bei der Einrichtung der einfachen Wohnung oder bei der Hilfe für die Kinder, beim Deutsch Lernen und vieles mehr. Wenn auch Sie aktiv in Sachen Flüchtlingshilfe mitarbeiten wollen, schicken Sie mir doch ein E-Mail oder rufen einfach in der Gemeinde an. Am 16.12.2015 um 19:30 findet im Anifer Gemeindesaal eine Informationsveranstaltung mit einem Vortrag vom Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Salzburg, Herrn Franz Neumayer zum Thema Flüchtlingsunterbringung statt.