1. Neu-Anifer Herbstfest

Wurde leider wegen Schlechtwetter bereits am Freitag abgesagt!

Einladung zum

1. Neu-Anifer Herbstfest

Sonntag, 18. September 2016
ASSISI-PARKPLATZ

ab 10:30 Uhr
Frühschoppen mit der Anifer Musikkapelle

(nur bei Schönwetter)

Bürgermeister gründen grenzüberschreitende Arbeitsgemeinschaft

Die Bürgermeister der Grenzregion zwischen Untersberg und Hochstaufen haben sich zu der grenzüberschreitenden Arbeitsgemeinschaft „Untersberg-Hochstaufen“ zusammengeschlossen.

Mitglieder sind

auf österreichischer Seite

  • Bürgermeister Joachim Maislinger aus Wals-Siezenheim
  • Bürgermeisterin Mag. Gabriella Gehmacher-Leitner aus Anif
  • Bürgermeister Richard Hemetsberger aus Grödig
  • Bürgermeister Sebastian Schönbuchner aus Großgmain

auf bayerischer Seite

  • Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner aus Bad Reichenhall
  • 1. Bürgermeister Hannes Holzner aus Piding
  • 1. Bürgermeister Hans Hawlitschek aus Bayerisch Gmain
  • 1. Bürgermeister Eschlberger aus Ainring

Die Bürgermeister wollen damit bewusst ein Zeichen setzen in Zeiten neuer Grenzkontrollen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Lebensraum zwischen Untersberg und Hochstaufen verstärken und ihren Bürgerinnen und Bürgern attraktive Einrichtungen in ihrer Nähe ans Herz legen. Gerade der Lebensraum zwischen Untersberg und Hochstaufen bietet allen Bürgerinnen und Bürgern dieser schönen Landschaft besondere Attraktionen, die in nächster Umgebung auf sie warten. Beispielhaft sind dies für die Gemeinden

  • Anif – das Waldbad mit dem Kletterpark
  • Großgmain – das Freilichtmuseum
  • Grödig – die Untersbergbahn
  • Wals-Siezenheim – die sog. Bachschmiede
  • Piding – der Pidinger Klettersteig auf den Hochstaufen
  • Ainring – das Erlebnisbad
  • Bayerisch Gmain – das Wandernetz
  • Bad Reichenhall – die Rupertus-Therme mit dem Sport- und Familienbad

In Zukunft werde man auch auf den kommunalen Medienkanälen gemeinsam auf die Freizeiteinrichtungen in nächster Umgebung aufmerksam machen und jeweils eine Einrichtung zum Hauptthema des gegenseitigen Erfahrungsaustausches machen.

Tausende Liter heißes Wasser bannen die Legionellengefahr

Gabi Gehmacher-Leitner vor Anifer Seniorwohnhaus

Die Flachgauer Nachrichten berichten in Ihrer Ausgabe vom 4.2.2016 über das Anifer Seniorenwohnhaus:

Weil beim Einbau der neuen Wasserleitungen im Anifer Seniorenheim 88 Ventile vergessen wurden, müssen die Leitungen wöchentlich mit bis zu 15.000 Litern heißem Wasser gespült werden.

Georg FinkAnif. In einer Bürgerbefragung im November 2009 hatten sich 63 Prozent der Anifer für den Umbau des bestehenden Seniorenheims ausgesprochen und damit die Linie des damaligen Bürgermeisters Hans Krüger unterstützt. Wegen des Konflikts in der Gemeindevertretung hatte sich Krüger mit einer eigenen Liste von der ÖVP abgespalten.

Jetzt, drei Jahre nach Eröffnung des umgebauten und generalsanierten Hauses, sorgen Probleme mit der neuen Wasserleitung für Aufregung. Seitdem im Juni 2014 erstmals eine Keimbelastung festgestellt worden war, müssen die Leitungen zwei Mal wöchentlich mit 8000 bis 15.000 Litern heißem Wasser gespült werden, um die Ausbreitung von Legionellen zu verhindern.

„Es hat nie eine Gesundheitsgefährdung gegeben. Die ausführende Firma hat die Anlage leider nicht Ö-Norm-konform ausgeführt, jetzt müssen nachträglich 88 Ventile eingebaut werden“, berichtet Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner (Liste Krüger). Man bemühe sich seit Bekanntwerden um die Behebung der Probleme, habe dazu auch einen Rechtsanwalt eingeschaltet. „Ein erster Sanierungsplan hat leider wieder nicht der Ö-Norm entsprochen und wurde deshalb abgelehnt“, so Gehmacher-Leitner. Probleme gibt es auch mit der Solaranlage, die nicht den nötigen Wirkungsgrad erreicht. Das könnte damit zusammenhängen, dass im Leitungssystem derzeit mit einer erhöhten Betriebstemperatur von 70 Grad Celsius gefahren wird.

Vergangene Woche wurde nun im Anifer Bauausschuss die Anschaffung von temperaturgesteuerten Ventilen einstimmig beschlossen. Der Einbau soll bis zum Sommer erfolgen. Im Anifer Budget sind dafür bereits 50.000 Euro veranschlagt. Bgm. Gehmacher-Leitner: „Die Ventile hätten wir ohnehin bezahlen müssen, den entstandenen Schaden muss aber die Haftpflichtversicherung des Unternehmens tragen.“ Die Angelegenheit werde sachlich abgewickelt und hätte auch bei einem Neubau passieren können. Sie verstehe die politisch motivierte Kritik von ÖVP und SPÖ nicht.

Michael Stock von der ÖVP verwehrt sich gegen den Vorwurf. „Das ist kein Politikum. Wichtig ist, dass die Angelegenheit ausreichend schnell erledigt wird, und das kann man nach knapp zwei Jahren nicht behaupten.“ Er befürchtet, dass nicht nur die Ventile getauscht, sondern auch die Bäder saniert werden müssen. „Wichtig ist, dass schnell, mit Nachdruck und nachhaltig gearbeitet wird.“ Unbestritten sei, dass es keine Gesundheitsgefährdung der Bewohner des Seniorenheims gegeben habe.

Für den SPÖ-Ortsvorsitzenden Anton Wallinger steht im Vordergrund, dass der Umbau des Anifer Seniorenheims ähnlich viel gekostet habe wie ein Neubau, die Investitionen aber noch immer nicht abgeschlossen sind. „Ob die Leitungsprobleme bei einem Neubau auch aufgetreten wären, sei dahingestellt. Jetzt müssen für die neue Küche noch einmal 600.000 Euro ausgegeben werden und für 2025 ist die Sanierung des Daches vorgesehen“, so Wallinger. Ein wesentliches Argument bei der Bürgerbefragung sei gewesen, dass der Umbau um zwei Millionen Euro billiger komme als der Neubau auf der grünen Wiese.

Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner rechnet vor, dass der Umbau auch unter Einbeziehung der Küchenerneuerung, der Dachsanierung und nach Abzug der GAF-Mittel von rund einer Million Euro die Gemeinde noch immer um mindestens 464.000 Euro billiger komme als ein Neubau. Unter Berücksichtigung des Baupreisindex von 2008 bis 2013 ergebe sich sogar eine Ersparnis von 1,364 Millionen Euro. „Die Küche könnte auch billiger werden. Sie ist eine wichtige Investition, weil damit auch der Kindergarten, die Krabbelgruppe und der Hort mit Essen versorgt werden. Wir beteiligen uns an einem Programm zur gesunden Ernährung von AVOS“, so Gehmacher-Leitner. „Das ist eine Schönrechnerei“, kritisiert Anton Wallinger. „Ein Neubau hätte nicht länger als eineinhalb Jahre gedauert und auch die GAF-Mittel sind ja Steuergelder.“ Wenig Freude bereitet Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner derzeit auch eine Absage der Salzburg AG. Der Energieversorger wird aus wirtschaftlichen Gründen kein Fernwärmenetz in Anif errichten. Durch die Tochtergesellschaft Salzburg Netz GmbH sollte auch die Wohnanlage Generationendorf Lasseregg angeschlossen werden. Wegen der geplanten Fernwärmeanbindung hatte es vom Land entsprechende Punkte für die Wohnbauförderung gegeben. Jetzt wird an einem alternativen Heizkonzept gearbeitet. „Den Bewohnern und der Gemeinde dürfen jedenfalls keine zusätzlichen Kosten entstehen“, betont die Bürgermeisterin. Diese müsste die Salzburg Netz GmbH tragen. Derzeit wird die Wohnanlage durch eine provisorische Gasheizung mit Wärme versorgt.

Euregiobahn Salzburg Oberösterreich Bayern

Am Donnerstag, 22.1.2016 konnte Bürgermeisterin Gabi Gehmacher Herrn Landesrat Hans Mayr, Landesbaudirektor Christian Nagl, zahlreiche Gemeindevertreter und viele Anrainern zu einer Streckenbegehung der unterschiedlichen Trassenvarianten für die Euregiobahn Salzburg Oberösterreich Bayern in Anif begrüßen.

Sehr schnell wurde bei der Begehung klar, dass die bisher vom Land favorisierte Variante mit der Trassenführung „quer über die Felder“ für Anif und Niederalm nicht sinnvoll wäre, da die geplanten Haltestellen viel zu weit von den Wohngebieten und den Firmen entfernt wären und es so zu einem unnötigen „Verbrauch“ von Grünland kommen würde. Die von Landesrat Mayr angekündigte neuerliche Überprüfung der Trassenführung und die Zusage ist hier als erster Erfolg zu sehen.
Bei der Begehung wurde eine enge Abstimmung zwischen Land Salzburg und Gemeinde Anif für den nächsten Planungsschritten vereinbart.

Von Seiten der Gemeinde wurde der Wunsch nach einer Haltestelle beim Maximarkt/Waldbad klar formuliert, damit die neue Euregiobahn Salzburg Oberösterreich Bayern sogar für den täglichen Einkauf im Ort verwendet werden kann und zunehmend auch Kunden aus dem Süden Salzburgs und aus Hallein „öffentlich“ zum Einkaufen kommen können.

“Anif wird von der Stadtregionalbahn enorm profitieren. Wir wollen die Gemeinde bei den Planungen so gut wie möglich einbinden. Bei der Trassenfindung sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen: Wohnbevölkerung und Firmen sollten bestmöglich an die Bahn angebunden sein. Die Gesamtfahrzeit spielt eine Rolle, weil die Bahn in Konkurrenz zum Auto stehen wird. Zudem prüfen wir die Möglichkeit, einen funktionierenden Park-and-Ride-Platz bei der Autobahn zu errichten. Mit der Stadtregionalbahn wäre das ideale Verkehrsmittel geschaffen, die Menschen von der Autobahn direkt in die Altstadt zu bringen. Die Park-and-Ride-Anlage wäre auch interessant für Autofahrer aus Bayern, aber auch für Salzburger, die über die Tauernautobahn aus dem Süden anreisen”, erklärte Landesrat Hans Mayr.

Insgesamt sehen wir den Besuch von Landesrat Hans Mayr als Erfolg und als ersten Schritt in die richtige Richtung zur Intensivierung der Kooperation zwischen Land Salzburg und der Gemeinde Anif. Alle Beteiligten waren von der Wichtigkeit des Projekts überzeugt und ich persönlich sehe das Projekt als große Chance für Anif. Aktuell ist es der einzige Weg, wie wir das Verkehrsproblem mit seiner Lärm- und Abgasbelastung in unserem Ort langfristig in den Griff bekommen können.

Aktuelles zum Seniorenwohnhaus

Liebe Ortsbewohnerinnen, liebe Ortsbewohner,

das ORF-Landesstudio Salzburg hat verschiedene Notizen in Parteipublikationen der ÖVP und der SPÖ zum Thema Seniorenwohnhaus zum Anlass genommen, heute Abend (17.1.2016) einen diesbezüglichen Beitrag auszustrahlen. Wir als Gemeinde und ich als Bürgermeisterin von Anif begrüßen natürlich alle Aktivitäten, die zu mehr Transparenz und Klarheit für die Anifer Bevölkerung führen. Als Zusatzinformation und als Nachlese zur Sendung habe ich auf der Seite der Gemeinde Anif und auf www.listekrue.at einige Informationen für Sie zusammengestellt.

Ihre Bürgermeisterin Gabi Gehmacher-Leitner

 

Tabelle-Seinorenwohnhaus-mit-Indexanpassung

Dies bedeutet unterm Strich eine effektive Einsparung von mindestens EUR 464.000, unter Berücksichtigung des Baupreisindex (von 9/2008 zu 6/2013) sogar von EUR 1.364.000 gegenüber dem Neubauprojekt. Dies ist umso erfreulicher, als der Grund für den Umbau ja nicht die Kosteneinsparung war, sondern die Beibehaltung des jetzigen Standorts. Der Umbau, dem heftige Auseinandersetzungen innerhalb der Anifer Gemeindevertretung vorangegangen waren, wurde erst nach einer Bürgerbefragung im November 2009 durchgeführt. Dabei sind 63% der abgegebenen Stimmen auf die von Hans Krüger und der Liste KRÜ favorisierte Variante eines Umbaus statt eines Neubaus gefallen.

Wenn heute von verschiedenen Parteivertretern behauptet wird, dass diverse, jetzt im Anifer Seniorenwohnhaus anfallenden Kosten, bei einem Neubau vermeidbar gewesen wären, entspricht dies bei Betrachtung der oben dargestellten Faktenlage in keiner Weise den Tatsachen. Fakt ist, dass einzelne Investitionen während des Umbaus nicht durchgeführt worden sind, sondern ganz bewusst für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen waren. Beim nun budgetierten Küchenumbau und bei der Dachdeckung (voraussichtlich nicht vor 2025) handelt es sich also eindeutig nicht um Budgetsanierungen aus den Vorjahren, sondern um erforderliche Maßnahmen, die für dieses bzw. die Folgejahre vorgesehen sind.

Die ebenfalls erforderlichen Mittel von EUR 50.000 für den Umbau verschiedener Installationskomponenten ergeben sich dadurch, dass von der Haustechnikplanungsfirma bzw. von den ausführenden Haustechnikunternehmen nach Ö-Norm vorgeschrieben 88 Ventile nicht eingebaut wurden. Die Kosten für die nun einzubauenden Ventile übernimmt natürlich die Gemeinde. Für die Gemeinde entsteht dadurch kein finanzieller Nachteil. Um ganz sicher zu gehen wurde aus Vorsichtgründen für Zusatzkosten in diesem Zusammenhang EUR 100.000 für 2016 budgetiert.

Mir erscheint es wichtig, dass die Umbauvariante auch unter Berücksichtigung dieser Kosten um EUR 1.364.000 billiger ist als die damals von Teilen der  Opposition favorisierte Neubauvariante.

Bei den meisten Bauvorhaben, kleineren wie größeren kommt es leider immer wieder zu Mängeln in der Ausführung und/oder Planung. Ein ordentliches Baumanagement kann diese Fehler, die oftmals bei den ausführenden Firmen liegen leider nicht immer schon während der Bauphase verhindern.  Aus diesem Grund gibt es bei jedem größeren Bauvorhaben vertragliche Regelungen, wie mit diesen Mängeln umgegangen werden soll. Zunächst wird der Mangel reklamiert, dann oftmals mit der ausführenden Firma diskutiert, dann kommt es zu einem Mangelbehebungsauftrag, schließlich kann dies in Extremfällen auch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmern führen.

Diese Verhandlungen inklusive aller Verbesserungsfristen etc. sind langwierig und arbeitsintensiv aber leider, wenn man etwas baut, nie zu 100% auszuschließen.

Genau diese Situation haben wir im Seniorenwohnhaus Anif im Zusammenhang mit Wasserleitungen und einer Solaranlage leider auch. Dies ist aus Sicht der Gemeinde überhaupt kein politisches Thema. Keine Partei braucht die Behebung der Probleme zu fordern. Die Mitarbeiter der Gemeinde und des Bauausschusses sind aktiv mit der Durchsetzung der Mängelbehebung beschäftigt und ich bin mir sicher, dass wir demnächst sagen können, dass nun alles erledigt ist. Terminzusagen über eine finale Lösung sind hier sicherlich schwer zu treffen.

Mir ist wichtig, zu betonen, dass durch diese Mängel niemals die Sicherheit oder die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefährdet war.

 

Diskussion um geplante Regionalbahntrasse

Im Frühjahr 2015 wurde vor über 36 Bürgermeistern im Gemeindesaal bei uns in Anif die Machbarkeitsstudie für die Regionalstadtbahn RSB vorgestellt. Schon bei dieser ersten öffentlichen Präsentation der Machbarkeitsstudie hat sich Sepp Grasmann als damals geschäftsführender Bürgermeister ganz deutlich gegen die für Anif vorgesehene Trassenführung ausgesprochen.

Bei der vom Land Salzburg vorgesehenen Trasse (auf der Planskizze blau) würde die Bahn quer über unsere Felder, weit entfernt vom Ortszentrum fahren. Die einzige in Niederalm vorgesehene Haltestelle wäre am Salzweg, weit weg von allen Siedlungsgebieten. Dabei wären weder unsere Niederalmer Wohngebiete, noch die Einkaufsmärkte wie Maximarkt, Lidl und Tagwerker oder wichtige Arbeitgeber wie Hogast, Meininger, Kiska und PGV sinnvoll angebunden und würde man so gleichzeitig beste landwirtschaftlich genutzte Felder, wie auch bebaute Grundstücke völlig unnotwendig zerstören!
Für Anif und Niederalm macht nur die Variante Sinn (Planskizze rot), die innerorts als Straßenbahn entlang und auf der Salzachtalbundesstraße über die Königseeache nach Rif fährt. „Die Bahn muss zu den Leuten fahren!“ – Das funktioniert nur mit bedarfsgerechten Haltestellen, die für die Fahrgäste fußläufig erreichbar sind!

Nach verschiedenen Gesprächen kommt es jetzt endlich zum wichtigen offiziellen Gespräch zwischen Land Salzburg (Landesrat Hans Mayr) und Gemeinde (BM Mag. Gabi Gehmacher), bei dem das Thema mit allen Beteiligten im Detail geklärt werden soll.

Regionalstadbahn Anif Diskussion um Trasse Gabi Gehmacher

Hans Krüger

gestern, am 7. Oktober hätte Hans Krüger seinen 72. Geburtstag gefeiert – viele Kerzen an seinem Grab – ein Zeichen dafür wie wichtig und wertvoll er für uns alle war!

Danke an alle Aniferinnen und Anifer

Das große Vertrauen der Anifer Wählerinnen und Wähler erfüllt mich mit großer Freude. Ich übernehme die Verantwortung für das Bürgermeisteramt mit großem Respekt und mit viel Begeisterung, für Anif überparteilich und bürgernah weiter arbeiten zu dürfen.

Als Bürgermeisterin von Anif werde ich vor allem gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern an der Zukunft unserer Gemeinde weiterarbeiten. Wir werden auch in den kommenden Jahren vielfältige Aufgaben zu bewältigen haben, um unser Anif weiter auf Erfolgskurs zu halten und die hohe Lebensqualität sicherzustellen. Dabei wird auch die Arbeit mit und für Familien, Jugend sowie Seniorinnen und Senioren im Mittelpunkt stehen.

Die bisherige Arbeit in unserer Gemeindevertretung war geprägt durch die gute Zusammenarbeit aller Fraktionen und stets wurde das Wohl der Gemeinde vor parteipolitische Interessen gestellt. Ich lade alle GemeindevertreterInnen herzlich dazu ein, diesen erfolgreichen Weg in Anif weiterzugehen und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Gemeinde und der Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger.

Und gerade auch Sie, liebe Aniferinnen und Anifer sind es, die in unseren vielen Vereinen und örtlichen Einrichtungen mit Ihrem großen persönlichen, ehrenamtlichen Engagement einen wertvollen Beitrag zu unserer positiven Entwicklung leisten. Deshalb möchte ich auf diesem Weg auch Sie alle herzlich dazu einladen und bitten, mit mir gemeinsam diesen partnerschaftlichen Weg des gesellschaftlichen Miteinanders weiter zu gehen und im Sinne unserer liebenswerten Gemeinde zu handeln.

Herzlichst

Ihre Gabi Gehmacher

Steuerreform – Grunderwerbsteuer

Die viel diskutierte und von den beiden Regierungsparteien gelobte „größte“ Steuerreform zeigt bei genauerer Betrachtung statt der angekündigten Entlastung massive Belastungen und Nachteile für unsere Bevölkerung.

Die Berechnung der Grunderwerbsteuer soll bei unentgeltlichen Übertragungen künftig nicht mehr vom Einheitswert sondern vom sogenannten Grundstückswert (einem adaptierten Verkehrswert) erfolgen. Das klingt aufs Erste wenig spektakulär, bei Übertragungen von Grundstücken innerhalb der Familie (Schenkung, Erbschaft, Kauf) führt es jedoch zu erheblichen, ja sogar untragbaren Mehrbelastungen.

Warum ist dies so? Der Verkehrswert einer Immobilie wird wesentlich vom Quadratmeterpreis des Baulandes in der jeweiligen Gemeinde beeinflusst. Für eine Gemeinde wie Anif bedeutet dies, dass aufgrund der hohen Grundstückspreise ein Vielfaches der Grunderwerbssteuer wie bisher und auch wie bei vergleichbaren Grundstücken in anderen Gemeinden anfallen wird. Konkret kann und wird das dazu führen, dass Erben eine Liegenschaft, auch wenn sich diese seit mehreren Generationen im Familienbesitz befunden hat, verkaufen und mit ihren Familien „abwandern“ müssen, weil sie sich die hohe Grunderwerbssteuer schlicht nicht leisten können.

So werden junge Familien gezwungen, aus Anif wegzuziehen. Und wieder kommen ein Grundstück oder eine Wohnung auf den freien Immobilienmarkt, wo sich junge Familien leider keine Grundstücke leisten können. Im Interesse eines intakten Dorflebens und eines Miteinanders der Generationen sollten wir derartige Eingriffe der Regierung unter SPÖ und ÖVP in die dörfliche Struktur nicht einfach unkommentiert hinnehmen.

Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sind zuallererst das Zuhause unserer Ortsbewohnerinnen und -bewohner und dürfen nicht wie Spekulationsobjekte besteuert werden.

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